Was gewachsen ist…

Unseren Verein “Centro Ecológico Juvenil” gibt es seit 1990!

Entstanden ist er mit einer Initiative der Pädagogischen Hochschule in Sucre. Mitglieder und Freunde des CEJ haben in den bolivianischen Anden seit 1990 hunderttausende Bäume gepflanzt und dafür gesorgt, dass diese zu einem dichten zusammenhängenden Wald heranwachsen konnten.

Früher wuchs auf dem trockenen Boden nur wenig Gras, welches Schafe und Ziegen bald abgeweidet hatten. Inzwischen erstreckt ein großer, weiter Wald aus Kiefern, Eukalyptus, Eichen und knorrigen Kewinia-Bäumen die umliegenden Hänge. Es braucht Stunden, um ihn zu durchwandern.  So gibt es nun auch fruchtbare Erde für Kartoffeln, Mais und Gemüse.

Der Boden fühlt hier nun an wie ein feuchter Teppich, überall sprießen Speisepilze, – Moos und Kraut bedeckt den Boden. Insekten vieler Arten nisten sich ein und bieten den zugezogenen Vögeln neue Nahrung.

Auch neue Quellen sprudeln aus Felsspalten. Es gibt mehr Regen, der auch dafür sorgt, dass der 110 jährige Trinkwasser-Sammelkanal für die 28 km entfernte Stadt Sucre inzwischen bedeutend mehr Wasser führt!

Schüler- Studenten und Seminargruppen, Touristen, Familien und Wanderer besuchen uns täglich. 

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